Energiecontrolling 2017-09-05T01:51:57+00:00
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Betriebliches und kommunales Energiecontrolling

Unter „Energiecontrolling“ versteht man die systematische Analyse des Energieverbrauchs mit dem Ziel einer kontinuierlichen Steigerung der Energieeffizienz einer Firma oder Kommune. Die hierbei definierten Ziele beeinflussen die ganzheitliche Unternehmensplanung.

Eine wichtige Grundlage für das Energiecontrolling ist ein umfassendes Energiemonitoring. Hierbei gilt es, unternehmensweit Transparenz über den Umfang, Ort, Zeit und Art aller eingesetzten Energieträger zu gewinnen. Ein kontinuierlicher Ausbau der Mess-Infrastruktur und der Einsatz einer flexiblen und skalierbaren Monitoring-Software liefern den geforderten Einblick. Beim Ausbau der Messtechnik ist deren Wirtschaftlichkeit entscheidend: Lohnt sich kein Einbau eines vernetzten Zählers, so kann auch mit einer repräsentativen, temporären Messung über einen Messkoffer viel Transparenz eingebracht werden. In manchen Fällen können Energiedaten auch direkt aus einem Drittsystem entnommen werden, hier sind Gebäudeleitsysteme (z.B. KNX) oder Anlagensteuerungen (z.B. OPC UA) dankbare Datenlieferanten.

Der Verbessrungsprozess selbst wird üblicherweise über den in der ISO 50001 definierten PDCA-Zyklus erreicht (Plan-Do-Check-Act). Hierbei werden regelmäßig anhand der transparent gemachten Energieverbräuche Energieeffizienzmaßnahmen formuliert, kalkuliert und letztendlich umgesetzt. Bei der Kalkulation der Maßnahmen ist zum einen auf eine Messbarkeit der Ergebnisse zu achten, zum anderen sollten Berechnungsverfahren favorisiert werden, die den vollständigen Lebenszyklus der Maßnahme berücksichtigen (LCC-Berechnungen). Eine Nachbetrachtung gleicht dann den erhofften mit dem tatsächlich gewonnen Effizienzzuwachs ab.

Welche Betriebsdaten sind wichtig für Energiecontrolling?

Im Energiecontrolling werden geeignete energiebezogene Kennzahlen (Energy Power Indicators, EnPIs) gebildet, die eine Aussage über die Effizienz gestatten. Für diese Energiekennzahlen müssen zu den energetischen Daten wie Energieverbrauch und Bezug zusätzliche Betriebsdaten herangezogen werden. Klassische Betriebsdaten sind Produktionseinheiten, Umsatz, Bruttowertschöpfung, beheizte Grundflächen bzw. Kubatur und Mitarbeiterzahlen (Vollzeitäquivalente). Mit diesen Betriebs- oder Prozessdaten können dann aussagekräftige Kennzahlen gebildet werden, die den Grad der Energieeffizienz beziffern. Für eine gesteigerte Präzision werden diese Zahlen oft noch periodenbereinigt, z.B. durch Wetter-/Umweltdaten. Zusätzlich zu diesen geläufigen Kennzahlen sollten stets auch immer spezifische Kennzahlen gebildet werden, die dem Charakter des Unternehmens entsprechen.

enerchart – die ideale Lösung für Ihr Energiecontrolling

Das Energiecontrollingsystem enerchart unterstützt das Energiecontrolling in optimaler Weise, da es alle Möglichkeiten für ein umfassendes Controlling bietet. Die Flexibilität  von enerchart zur Einbindung aller denkbaren Energie- und Betriebsdaten gestattet alle Freiheiten zur Bildung von Kennzahlen, auch werden alle betroffenen Instanzen des  Unternehmens (Geschäftsleitung, Belegschaft, Energiebeauftragte) in das System einbezogen. Die hohe Skalierbarkeit von enerchart bietet hierbei auch die perfekte Basis für ein Standort-übergreifendes Energiecontrolling.